Darkstorm Review 2009
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Darkstorm Review 2009 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin   
Montag, 04. Januar 2010 um 19:17 Uhr

Darkstorm Festival 2009

25.12.2009

Stadthalle Chemnitz


Bands :

Stage 1:

Front 242, ASP, Project Pitchfork, Eisbrecher, Letzte Instanz, Eisheilig, Felsenreich

Stage 2:

Deviant Uk, Tyske Ludder, Spetznatz, Agonoize


Am 25. Dezember zur alljährlichen Weihnachtszeit versammelten sich gegen 16 Uhr, vor den Toren der Stadthalle in Chemnitz,die ersten schwarzen Seelen.

Die Türen der Stadthalle wurden pünktlich gegen 17 Uhr geöffnet und trotz des kalten windigen Wetters , kamen die Besucher von weit her. Gegen 18 Uhr begannen Felsenreich zu spielen , doch wegen des Andrangs am Einlass war die Vorhalle der Chemnitzer Stadthalle , gefüllter wie der große Saal in dem Felsenreich auftrat . Vielleicht lag es auch daran, das Felsenreich nicht die bekannteste Band war, und ihre Musik etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Doch wer musikalisch gerne in diese Richtung schwenkt, wird Felsenreich ein weiterer gefüllter Platz im CD Regal sein.

Als zweiter Act war , nach einer kleinen Umbaupause Eisheilig dran , die Band hat sich schon in der Vergangenheit einen kleinen Namen gemacht durch diverse Live Auftritte und natürlich durch ihre Musik . Dieses merkte man da sich der große Saal immer mehr füllte .

Gegen halb sieben öffnete sich endlich der kleine Saal vor dem schon hunderte begeisterte Fans elektronischer Musik warteten .

Den Anfang machten Deviant UK , die mit ihrer Ausstrahlung auf der Bühne, die Besucher schon vom ersten Song an einheizten . Trotz kleiner technischer Probleme ließen sich Deviant UK den Spaß nicht verderben. Kurz nachdem im kleinen Saal ruhe einkehrte wegen der Umbaupause für die nächsten Künstler , begann eine Band im großen Saal zu spielen auf die schon viele Besucher warteten . Der Saal wurde voller und voller und mit einem kleinen Blick auf die Bühne wusste man auch warum .

Die Letzte Instanz begann die Stadthalle zu rocken und die Stadthalle rockte zurück. Begeistern das können die Jung´s der Dresdener Band wie keine andere , und das durch Sympathie den Besuchern gegenüber . Tyske Ludder begann kurz nachdem das rocken im großen Saal ein Ende nahm , und auf Tyske Ludder haben schon viele gewartet , eine Band wie keine andere die sich durch ihren eigenwilligen elektronischen Klang einen Namen machten und von Album zu Album immer mehr Fans um sich scharten .

In den Umbaupausen gönnten sich viele was zu trinken an den zahlreichen Bars in der Stadthalle, wer noch sein restliches Weihnachtsgeld auf den Kopf hauen wollte konnte dies an den zahlreichen Merchandise Ständen der Bands oder an den Ständen der Gothicshops .

Der Checker für viele ein begriff aus dem Fernsehprogramm von D-Max , für andere nur Alex Frontmann der erfolgreichen Band Eisbrecher. Denn mit Eisbrecher wurde es laut im großen Saal der Stadthalle in Chemnitz. Der Anschluss Act nach Tyske Ludder brachte den Saal zum Kochen, dicht an dicht drängten die Fans der Band in den Saal um mit Eisbrecher eine schöne Weihnachtserinnerung zu teilen.

Das gleiche dachten sich bestimmt auch die zwei Mitgestalter der Band Spetznatz, und gaben eine exklusiv Show ihres Könnens , Electro vom feinsten machte sich auf den langen weg nach Chemnitz um uns das Weihnachtsfest zu verschönern. Mit elektronischer Klanggewalt ging es im Anschluss weiter Project Pitchfork die Kult band um Peter Spilles für jeden ein muss, und wie jeder Live auftritt ein Genuss, super Performance zu genialer elektronischer Komposition und passend zu geschneiderte Texte.

Makaber und elektronisch ging es zum Höhepunkt im kleinen Saal, Agonoize betraten die Bühne mit einer Teils bekannten abartigen Bühnenshow abgestimmt auf die Songs , brachten sie die Menge zum Toben , Kochen und wer weiß wo sonst noch hin. Der kleine Saal der Stadthalle in Chemnitz platze aus allen Nähten , da die Berliner sich in den letzten zwei Jahren eine riesige Fangemeinde bekommen haben . Agonoize sind aus dem electro Bereich nicht mehr weg zu Denken und eine sinnvolle Erweiterung eines jeden Festivals.

Langsam aber sicher neigen wir uns zum Ende des Darkstorm Festivals 2009 , und mit einer Band, die sich jeder Festivalveranstalter als Headliner wünscht geht es weiter. ASP rockten und verzauberten die Bühne des großen Saals und ließen uns wieder einmal an eine Reise zum schwarzen Schmetterling und in das Buch Krabat teilnehmen. Übertroffen wurde dieses nur noch von Front 242 und zu dieser Symmetrie zwischen Mensch und Musik muss man nicht viel sagen , Kultstatus existiert schon seit den achtzigern und elektronisch begeistern Front 242 schon seit Bandgründung die Fans . Zum Ende hin ging ein jeder Besucher des Darkstorm Festivals mit einer weiteren schönen Erinnerung nach Hause , das Veranstaltungsmanagement organisierte ein wundervolles Festival zur Weihnachtzeit und wir bedanken uns recht herzlich das wir dabei sein konnten.


Dank an die Besucher des Darkstorm Festivals 2009 und an den Veranstalter In Move Chemnitz!


Die Bilder zum Darkstorm Festival 2009 findet ihr in unserer Galerie!!!

Zuletzt aktualisiert am Montag, 04. Januar 2010 um 19:22 Uhr
 
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